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Die Neiße
Die Lausitzer Neiße ist ein 252 km langer linker Nebenfluss der Oder und bildet, als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges, einen Teil der deutsch-polnischen Grenze.
Sie entspringt in Tschechien im Isergebirge nordöstlich von Jablonec nad Nisou. Sie fließt dort durch Jablonec nad Nisou und Liberec (Reichenberg) und erreicht bei Hartau in 234 m ü.M. die deutsche Grenze.
Bis zum Dreiländereck südlich von Zittau bildet der Fluss auf ca. einem Kilometer die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. Auf ihrem weiteren Lauf nach Norden ist die Neiße der Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen. Nordwärts verläuft der Fluss weiter durch Görlitz, den riesigen Fürst-Pückler-Park bei Bad Muskau und die Niederlausitz. Bei Ratzdorf, zwischen Guben und Eisenhüttenstadt, mündet die Neiße in die Oder.
Zwischen Deschka und Zari Wielkie (nördlich von Bad Muskau) besteht seit Mai 2002 die Möglichkeit, mit Neiße-Tours wieder Bootsfahrten zu unternehmen. Mittlerweile sind unsere Bootstouren für viele schon mehr als ein Geheimtip, kann man doch auf kaum einem anderen Fluss in Deutschland so unberührte Natur genießen. Manchmal werden Sie sich fast wie ein Einsiedler fühlen, da Sie während der Bootstour eher auf eine artenreiche Tierwelt als auf Menschen treffen werden.
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